Ernährung bei Depression
Es gibt einen wissenschaftlich bewiesenen Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem möglichen Ausbruch einer Depression. Dabei weiß die Wissenschaft noch nicht, ob
  1. erst das Problem im Darm liegt und dieses dann den veränderten Stoffwechsel im Gehirn, der für die Depression verantwortlich sein kann oder
  2. die Erkrankung selber den Darm beeinflusst.
Fakt scheint: Die richtige Ernährung kann vorbeugend und auch begleitend positiv eingesetzt werden. Die bisher durchgeführten medizinischen Studien scheinen dies zu bestätigen.



Es gibt einen wissenschaftlich bewiesenen Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem möglichen Ausbruch einer Depression. Dabei weiß die Wissenschaft noch nicht, ob

  1. erst das Problem im Darm liegt und dieses dann den veränderten Stoffwechsel im Gehirn, der für die Depression verantwortlich sein kann oder
  2. die Erkrankung selber den Darm beeinflusst.

Fakt scheint: Die richtige Ernährung kann vorbeugend und auch begleitend positiv eingesetzt werden. Die bisher durchgeführten medizinischen Studien scheinen dies zu bestätigen.

Ernährung und Depression: Zusammenhang wissenschaftlich belegt

Langzeituntersuchungen zu  Depressionen bzw. Anzeichen einer Depression bei Erwachsenen zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Depressionserscheinungen und der Ernährung der Patienten. Dazu wurden Studien in einer Übersichtsarbeit zusammengefasst und überprüft.

(Quellen der Studien stelle ich Ihnen nach Anfrage sehr gerne zur Verfügung.)

Ernährung und Depression: es zählt, was ich esse

Omega-3-Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren, Obst, Gemüse und Nüsse, aber auch Hülsenfrüchte scheinen  ideal, um Depressionen vorzubeugen oder positiv zu begleiten. Kurz zusammengefasst: Gesunde Ernährung sorgt mit für eine seelische Gesundheit.

Ernährung und Depression: Zusammenhang leider vernachlässigt

Leider wird in der Therapie zum Beispiel insbesondere beim Einsatz von Medikamenten der Zusammenhang und die Chancen einer gesunden Ernährung vernachlässigt – zum Nachteil der Betroffenen. Die Therapie der Depression sollte immer auch den Blick auf die richtige Ernährung richten.

Ernährung und Depression: was kann das jetzt für mich bedeuten?

  1. Setzen Sie viel Obst und Gemüse auf den Speiseplan – Gemüse insbesondere in Rohkostform.
  2. Nehmen Sie gesunde Öle mit hohem Omega-3-Fettsäuren-Gehalt auf den Speiseplan.
  3. Leinöl, Hanfsamen, Walnüsse oder Walnussöle, Chiasamen – nutzen Sie diese positiven Quellen.
  4. Verzichten Sie auf Fertigprodukte – sie enthalten zu viele Zucker und gesättigte Fettsäuren.
  5. Lassen Sie Ihren Vitamin D-Gehalt im Blut bestimmen. Dieser kann bei Depressionen erniedrigt sein.

Ernährung und Depression: was ist hilfreich darüber hinaus?

  • Bewegen Sie sich viel: Gehen sie regelmäßig spazieren, walken, schwimmen oder radeln Sie – all das wird Ihnen gut tun.
  • Nutzen Sie die Gesprächspsychotherapie mit positiver Einstellung- sie hat enormen Anteil an der Begleitung einer Depression.
  • Denken Sie an Angehörige, die in Einrichtungen wie Pflegeeinrichtungen auf die Gemeinschaftsernährung angewiesen sind – auch hier ist ein Nachfragen nach den verwendeten Lebensmitteln sicher aufschlussreich.

Besonderer Hinweis: Trotz positiver Effekte bei richtiger Ernährung setzen Sie bitte Ihre Medikamente nie ohne vorab eine Rücksprache mit Ihrem Arzt gehalten zu haben ab.   

Ernährung und Depression: Sie wollen mehr wissen?

Wollen Sie mehr über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Depression wissen? Dann melden Sie sich bei mir ganz unverbindlich, um Ihr Interesse zu bekunden. Gemeinsam mit einer Ernährungsexpertin plane ich einen ganz besonderen Tag im Herbst zum Thema Depression, Angststörungen und andere seelische Erkrankungen.

Ziel soll sein:

  • Wissen um Ernährung zu erhalten – fokussiert auf die oben genannten Erkrankungen;
  • Sich gemeinsam bewegen und mit den Eseln ein besonderes Abenteuer erleben;
  • Sich mit Betroffenen ungezwungen auszutauschen;
  • eine  Entspannungssequenz zum Abschluss des Tages für den Alltag zu erfahren….

……….so werden viele positiven Möglichkeiten im Rahmen der Vorbeugung und der Erkrankung erfahrbar gemacht.

Ich freue mich auf Ihre Interessenbekundungen.

Ihre Susanne Lusiardi